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11.01.2019 | 18:33 Uhr

Mitteldeutsche Zeitung: zu Poggenburg

Halle (ots) - Für Poggenburg persönlich ist das Manöver eine
logische Konsequenz. Er riskiert natürlich viel. Denn scheitern die
Aufbruch-Patrioten, wird ihm der Weg zurück in die AfD nicht mehr
möglich sein - und seine politische Karriere zu Ende. Doch mit
seiner Hetze am politischen Aschermittwoch, der türkenfeindlichen
Rede, hat er sich ins Abseits manövriert und Querelen in der
Landtagsfraktion kosteten ihn seine Hausmacht. Poggenburg musste
seine Spitzenämter aufgeben. In der AfD befand sich Poggenburg also
in der Karriere-Sackgasse. Daraus ist für den gelernten Behälter- und
Apparatebauer nun die eigene Partei der Ausweg. Weil für ihn
persönlich so viel auf dem Spiel steht und seine neue Kleinpartei in
den anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen
quasi aus dem Stand mitmischen muss, wird Poggenburg vermutlich bald
alle Hemmungen ablegen, schrill und laut Aufmerksamkeit suchen -
nach dem bewährten Muster der Provokation.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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