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13.06.2019 | 10:00 Uhr

Autostudie 2019 der TARGOBANK liefert breites Stimmungsbild (FOTO)

Autostudie 2019 der TARGOBANK liefert breites Stimmungsbild (FOTO) Düsseldorf (ots) -

> Benziner sinken in Käufergunst, Hybrid/Elektro leicht im Aufwind
> Größere Aufgeschlossenheit beim Thema Autofinanzierung
> 57 Prozent für Tempolimit auf Autobahnen

Für die repräsentative Autostudie 2019 hat das Umfrageinstitut
Forsa im Auftrag der TARGOBANK erneut 1.000 Autofahrer in Deutschland
befragt. Im Fokus der Untersuchungen standen Kriterien für den Kauf
eines neuen Autos und Ansichten zu alternativen Antriebsarten. Die
Umfrage zeigt auch, dass angesichts der gegenwärtigen
Umweltdiskussion und des Unbehagens durch ein wachsendes
Verkehrsaufkommen Themen wie Carsharing, autofreie Innenstädte und
ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen wachsende Akzeptanz finden.

Auslaufmodell Verbrennungsmotor?

Nichts hat Autofahrer in Deutschland in den vergangenen Jahren so
verunsichert wie die Entwicklung nach dem Diesel-Skandal und die
gerichtlichen Auseinandersetzungen um Fahrverbote. So konnten sich
2018 nur noch 13 Prozent der Autofahrer vorstellen, als nächstes
Fahrzeug wieder einen Diesel zu erwerben. Dieser Tiefpunkt scheint
2019 überwunden: Für 16 Prozent kommt der Kauf eines Diesels wieder
in Frage. Unter den Diesel-Fahrern legte der Selbstzünder sogar um 5
Prozentpunkte (von 41 auf 46 Prozent) als nächstes Wunschauto zu.
Interessantes Detail: Zum Diesel bekennen sich dreimal so viel Männer
wie Frauen.

Doch was der Diesel in der Käufergunst gutmacht, bricht beim
Benziner weg: Diese Antriebsart kommt nur noch für 43 Prozent der
Befragten als nächstes Auto in Betracht (2018 waren es noch 52
Prozent; 2017 sogar 58 Prozent). Die Akzeptanz von
Verbrennungsmotoren insgesamt sinkt somit langsam aber stetig: 36
Prozent der Autofahrer in Deutschland halten diese Antriebe für nicht
mehr zeitgemäß. Dementsprechend hat Umweltverträglichkeit mit 15
Prozent als wichtiges Kaufkriterium (2018: 12 Prozent) weiter
zugelegt.

Hybrid- und Elektrofahrzeuge langsam im Kommen

Trotz aller Debatten über Batterieherstellung und Herkunft des
Ladestroms: 57 Prozent der Befragten finden Elektroautos
umweltfreundlicher als Diesel oder Benziner. Das betonen besonders
junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren und ältere Autofahrer ab
60 Jahren. Die Jahrgänge dazwischen, insbesondere die 40- bis
59-Jährigen, sind weniger von der ökologischen Überlegenheit des
Elektroautos überzeugt. Sie neigen am stärksten dazu, weiter auf das
zu setzen, was sich für sie ökonomisch bewährt hat. In dieser
Altersgruppe ist auch die Ablehnung eines Diesel-Fahrverbots mit 70
Prozent besonders stark ausgeprägt. Insgesamt sprechen sich 64
Prozent der Befragten gegen Diesel-Fahrverbote aus. Sollten solche
Verbote doch kommen, befürwortet eine große Mehrheit
Ausnahmeregelungen zugunsten von Handwerkern und Lieferdiensten.

Weil Umweltverträglichkeit als Kaufkriterium wichtiger wird, sind
Hybridfahrzeuge mit 17 Prozent (2017: 14 Prozent) als
voraussichtliches nächstes Fahrzeug leicht im Aufwind. Einen
ebenfalls leichten, wenn auch von sehr niedrigem Niveau kommenden
Anstieg verzeichnen auch Elektroautos, die für 6 Prozent (2017: 4
Prozent) in Betracht kommen. Trotzdem bleibt insgesamt betrachtet der
Anschaffungspreis mit 37 Prozent das wichtigste Kaufkriterium. Für
Frauen spielt der Preis (42 Prozent) eine deutlich entscheidendere
Rolle als bei Männern (32 Prozent).

Steigende Nachfrage nach Autofinanzierungen

Und wie soll der Kaufpreis für das neue Auto beglichen werden?
2017 gaben 55 Prozent der potenziellen Autokäufer an, ihr nächstes
Fahrzeug komplett aus eigenen Mitteln bar bezahlen zu wollen. 2019
sind es nur noch 51 Prozent. Der größer gewordene Rest ist damit
offen für Finanzierungsformen wie Ratenkredite (34 Prozent) oder
Leasing (8 Prozent).

"Die Studie zeigt, dass das Interesse an Hybrid- oder
Elektromotoren langsam wächst. Da diese Antriebsarten in der Regel
deutlich teurer als Benziner oder Diesel sind, rechnen wir mit einer
steigenden Nachfrage nach Autofinanzierungen", so Markus Häring, Chef
der TARGOBANK Autobank.

Alternativen zum eigenen Auto?

Zum eigenen Auto gibt es, zumindest in größeren Städten, mit
Carsharing eine sich mehr und mehr etablierende Alternative: 49
Prozent der Befragten finden, dass solche Angebote einen eigenen
Wagen entbehrlich machen können. Unter den jungen Erwachsenen von 18
bis 29 Jahren sind es sogar 56 Prozent. In dieser Altersgruppe können
sich 45 Prozent der Befragten (insgesamt 40 Prozent) vorstellen, dass
Innenstädte generell autofrei werden.

Dazu passt, dass mit 94 Prozent nahezu alle Befragten eine Zunahme
des Verkehrsaufkommens feststellen. 88 Prozent haben zudem den
Eindruck, dass die Fahrzeuge immer größer werden. 57 Prozent
empfinden eine Zunahme des Unfallrisikos auf unseren Straßen.

Mehrheit für Tempolimit auf Autobahnen

Eine Mehrheit von 57 Prozent der befragten Autofahrer befürwortet
ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Besonders hoch ist die
Zustimmung bei Frauen (65 Prozent) und älteren Autofahrern über 60
Jahren (67 Prozent). Könnten die Autofahrer, die ein Tempolimit
befürworten, dessen Höhe selbst aushandeln, ergäbe sich aus der
Befragung eine allgemeine Höchstgeschwindigkeit von 136
Stundenkilometern.

Parallel kündigen erste Automobilhersteller (beispielsweise Volvo)
an, ab dem Jahr 2020 die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs von Werk
aus auf 180 Stundenkilometer zu begrenzen. Mehr als drei Viertel der
Befragten (77 Prozent) begrüßen dies.

Weibliche Skepsis beim autonomen Fahren

Stichwort autonomes Fahren: Während es unter den männlichen
Autofahrern etwa gleich viele Befürworter wie Skeptiker dieser
Innovation gibt, äußern sich Frauen gegenüber dem autonomen Fahren
mit 72 Prozent überwiegend ablehnend. Und noch einen weiteren
Unterschied zwischen Fahrerinnen und Fahrern zeigt die Studie:
Immerhin jede zehnte Frau kann sich vorstellen, nach einem
angenommenen Totalschaden des eigenen Fahrzeugs, auf Carsharing oder
andere Verkehrsmittel auszuweichen anstatt wieder ein Auto zu kaufen.
Bei den Männern trifft das nur auf jeden Zwanzigsten zu.

Über TARGOBANK

Die TARGOBANK verfügt über mehr als 90 Jahre Erfahrung auf dem
deutschen Bankenmarkt. Sie betreut vier Millionen Privat-, Geschäfts-
und Firmenkunden. Das Angebot für Privatkunden umfasst die Bereiche
Konto &amp; Karten, Kredit &amp; Finanzierung, Sparen &amp; Geldanlage, Vermögen
&amp; Wertpapiere sowie Schutz &amp; Vorsorge. Angebote für Geschäfts- und
Firmenkunden ergänzen ihr Geschäftsmodell: So bietet die TARGOBANK
Absatzfinanzierungen für Einzelhändler, über die Autobank Einkaufs-
und Absatzfinanzierungen für Kfz-Händler sowie Finanzprodukte für
Klein- und Kleinstunternehmen, Selbstständige und Freiberufler an.
Darüber hinaus bietet die TARGOBANK Unternehmen Finanzierungslösungen
in den Bereichen Factoring, Leasing und Investitionsfinanzierung an.
Der Schwerpunkt im Privat-, Geschäfts- und Firmenkundengeschäft liegt
auf einfachen, attraktiven Bankprodukten, gutem Service sowie auf
einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung. Um nah am Kunden zu
sein, betreibt die TARGOBANK rund 350 Standorte in 200 Städten in
Deutschland, und sie ist telefonisch rund um die Uhr im Service
Center erreichbar. Die Bank kombiniert die Vorteile einer Digitalbank
mit persönlicher Beratung und exzellentem Service in den Filialen und
beim Kunden zuhause. Hauptsitz der TARGOBANK ist Düsseldorf.
Deutschlandweit beschäftigt sie 7.500 Mitarbeiter. In Duisburg führt
die Bank ein Dienstleistungscenter mit 2.000 Mitarbeitern. Hinzu
kommen Verwaltungseinheiten in Mainz (Factoring) und Düsseldorf
(Leasing). Als Tochter der Genossenschaftsbank Crédit Mutuel, einer
der größten und finanzstärksten Banken Europas, ist die Bank ein
sicherer Partner für ihre Kunden. Weiterführende Informationen:
www.targobank.de

Über Crédit Mutuel

Crédit Mutuel Alliance Fédérale ist eine der größten und
finanzstärksten Bankengruppen in Europa mit sehr guten Ratings. Sie
vereint die Stärken einer Genossenschaftsbank mit starker regionaler
und lokaler Verankerung mit denen der international agierenden
Geschäftsbank Crédit Industriel et Commercial (CIC). Sie bilden ein
weltweites Netzwerk mit 4.500 Geschäftsstellen, rund 70.000
Mitarbeitern und mehr als 25 Millionen Privat- und Geschäftskunden.
Weiterführende Informationen: www.creditmutuel.de oder
www.bfcm.creditmutuel.fr



Pressekontakt:
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Unternehmenskommunikation
Tel.: 0211 8984 1300
Fax: 0211 8984 1164
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