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10.10.2019 | 16:22 Uhr

Nordsyrien: Zehntausende auf der Flucht / Helfer vor Ort benötigen Unterstützung

Berlin (ots) - Das Bündnis Entwicklung Hilft warnt vor einer
Zuspitzung der humanitären Lage durch die türkische Bodenoffensive in
Nordsyrien.

"Die Lage in Nordsyrien ist chaotisch. Die Menschen fliehen aus
den Städten. Die Angriffe kommen völlig willkürlich und versetzen die
Einwohner in Angst und Panik", berichtet Anita Starosta (medico
international) von den Gesprächen mit lokalen Helfern und
Menschenrechtlern aus den betroffenen Gebieten. Diese schätzen, dass
bisher schon zehntausende Menschen auf der Flucht sind. Die meisten
Geflüchteten stammten aus Grenzstädten und suchten Schutz in den
südlicher liegenden Gebieten Syriens. Nach Einschätzung von
Misereor-Partnern ist zu erwarten, dass viele Menschen versuchen
werden, nach Aleppo zu fliehen. Der Weg dorthin ist allerdings
versperrt und wird stark kontrolliert. Die Aufnahme der vielen
Tausend Menschen verunsichert die Bevölkerung und schürt zusätzliche
Ängste.

Das Bündnis Entwicklung Hilft befürchtet, angesichts der Angriffe
auf zivile Infrastruktur und Bevölkerungszentren, eine weitere
massive Fluchtbewegung in den Nordirak. Dort werden dann sowohl
Unterbringungsmöglichkeiten als auch Nahrung und medizinische
Versorgung benötigt. Die bisherigen finanziellen Mittel der
Hilfsorganisationen werden dafür nicht reichen.

"Noch kann das Schlimmste verhindert werden. Der UN-Sicherheitsrat
muss jetzt alles tun, um diesen Krieg zu stoppen und eine humanitäre
Katastrophe zu verhindern", sagt Anita Starosta von medico
international.

Hinweise an Redaktionen:

Gerne stellen wir Kontakt zu Interviewpartnern her. Anita Starosta
(Syrien-Referentin bei medico international) erreichen Sie direkt
unter +49 (0)178-860 72 54 oder starosta@medico.de.

Das Bündnis Entwicklung Hilft ist ein Zusammenschluss von
Nichtregierungsorganisationen, die gemeinsam Hilfe bei Katastrophen
leisten. Das Bündnis gibt jährlich den WeltRisikoBericht heraus:
https://weltrisikobericht.de

Weitere Informationen zum Bündnis Entwicklung Hilft:
https://entwicklung-hilft.de

Pressemitteilung als PDF: http://ots.de/YQ7Qmj

Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, DAHW,
Kindernothilfe, medico international, Misereor, Plan International,
terre des hommes, Welthungerhilfe sowie die assoziierten Mitglieder
German Doctors und Oxfam leisten als Bündnis Entwicklung Hilft akute
und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten.



Pressekontakt:
Bündnis Entwicklung Hilft
Pressestelle
Schöneberger Ufer 61
10785 Berlin
Tel.: 030 - 278 77 393
presse@entwicklung-hilft.de

Original-Content von: Bündnis Entwicklung Hilft, übermittelt durch news aktuell

Quelle: http://www.presseportal.de

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